SMV Newsletter 4 / 2010

 

 

Theateraufführung in Langenau

 

 

Dieses Jahr hat der Politik- &Kulturausschuss sich dafür entschieden nicht nach Ulm zu fahren, sondern das Theater nach Langenau zu holen.

Das Stück trägt den Titel "Dossier: Ronald Akkermann". Es handelt von einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen einer Krankenschwester und ihrem AIDS-Patienten.

Die Krankenschwester Judith kommt von der Beerdigung ihres AIDS-Patienten Ronald Akkermann zurück, der sich das Leben genommen hat. Er taucht in ihrer Erinnerung auf und die beiden beginnen einen Dialog, den sie zu Lebzeiten Rolands nie geführt hätten. Leidenschaftlich räumen die beiden auf und können sich schließlich gegenseitig gehen lassen.

Das Ganze findet am Mittwoch, 23.06.10 im Pfleghofsaal statt und ist ab der 8. Klasse. Da der Preis stark von der Teilnehmerzahl abhängt, wird der Eintritt zwischen 8 und 3 Euro kosten. Nach dem Stück wird eine kleine Diskussion bzw. Fragerunde mit der AIDS-Hilfe stattfinden.

Bitte beachtet, dass die Anmeldelisten verbindlich sind, und tragt euch bis spätestens 18.06.2010 ein. Wir rechnen dann den Preis aus und geben die Listen den Klassensprechern  zurück, damit sie das Geld einsammeln können und uns das Geld und die Listen am 23.06.10 zurückbringen, können.

 

 

Kodex

 

 

Art. 3: Konflikte lassen sich vermeiden, wenn jeder versucht, sich in die Lage anderer zu versetzen und selbstkritisch sein eigenes Handeln betrachtet.

 

 

Stellt euch den Schulalltag vor. Immer wieder geratet ihr in verschiedene Konflikte, wie der Streit um die Sitzplätze im Bus, die Auseinandersetzungen um die besten Sitzplätze im Klassenzimmer, die Konflikte in der Bäckerei und die Drängeleien vor unserem Schwarzen Brett, um die Vertretungspläne sehen zu können.

Warum vermeidet ihr diese Kleinigkeiten nicht? Sie verschlechtern eure Stimmung und ärgern euch doch nur.

Versetzt euch mal in die Lage eurer Mitschüler und nehmt euch doch ein bisschen selbst „an der Nase“. Zum Beispiel möchte doch jeder eine Brezel vom Bäcker haben, nicht nur ihr.

So habt ihr selbst am wenigsten Stress und ihr sorgt für ein angenehmeres Klima an der Schule und für ein besseres Miteinander.

 

 

Art. 4: Gewalt liegt vor, wenn der Gegenüber sich verletzt fühlt. Die von jedem individuell empfundenen Grenzen sind zu tolerieren und zu respektieren. Dies gilt auch für psychische, z.B. verbale Gewalt.

 

 

Gewalt und Spaß liegen im Schulalltag oft nah beieinander. Die Grenze ist daher nur fein und sie zu erkennen fällt vielen schwer.

Körperliche Gewalt ist leichter festzumachen, doch wann fühlt sich unser Gegenüber verletzt von den Dingen die wir sagen? Ob bewusst oder aus Leichtsinnigkeit, mit Aussagen durch die wir andere bloß- oder unter ein falsches Licht stellen verletzen wir sie manchmal noch stärker als durch physische Gewalt. Auch wenn man es nicht sieht – noch lang danach kann es sein, dass sich der Gegenüber schämt oder sogar Selbstzweifel hat aufgrund unseres Verhaltens.

Es gilt also der Grundsatz, lieber 3 Mal darüber nachzudenken ob man jemanden neckt, oder einen harmlosen Spaß macht, oder ob sich der andere wehrlos, verletzt oder gekränkt fühlen könnte.